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martin // semiblogging what didn't fit elsewhere. (cc) by-nc-sa


Da ist er endlich. Der Winter. Ich hatte ja schon befürchtet, dass wir es nicht mehr erleben, dass es diese Saison noch mal richtig schneien wird. Und insgeheim war ich auch froh. In der Regel bin ich ja eine richtiger Wintersiast, aber als mich in den letzten Wochen die Vöglein morgens auf meinem Weg zur Haltestelle mit ihren Liedern begleiteten, war es mir wie Frühling. Und ich fand es toll. Ich hätte wahrlich nicht mehr damit gerechnet, dass der Winter noch "zurückkehren" würde. Ich hatte sogar schon meinen Wintermantel gegen meine Herbst- und Regenjacke eingetauscht.
Heute Nacht schaute ich dann aber aus dem Fenster (eigentlich habe ich nur zufällig hinausgeguckt, und nicht im poetischen Sinne, wie sich das jetzt hier vielleicht anhört), es schneite und es überkam mich ein freudiges, kindlich-glückliches Gefühl. Am liebsten wäre ich sofort hinaus gestürmt ... ich habe es gelassen. Die Vernunft hat gesiegt. Und so lerne ich heute lieber ein bißchen weiter, gieße mir eine leckere Tasse Tee ein und freue mich des Wetters, denn schneien tut's immer noch.

