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martin  //  semiblogging what didn't fit elsewhere. (cc) by-nc-sa

May 30 / 12:31pm

Find the mistake

I have to admit I was a bit hunting for that motive. I cannot really recall when the waste managers of Chemnitz decided to replace these old socialist stone bins with new blue, plastic and fancy ones. But when they did you could find everywhere in Chemnitz these new trash bins and they all have been positioned like the one above. Now, some of you might not see the deal at first sight. But please try to imagine the street with a bit more traffic and no special bus slot (like you have here). Then, imagine yourself trying to throw a chewing gum or some paper in the trash? Noticed something? When I first noticed it ... some months ago ... I actually wanted to cover it in this fine blog. But then the responsibles change the arrangement and switched the bin to the other side, facing the pavement. I found out this week that they re-arranged it back facing the street. I'm really curious why they did it? I should perhaps phone them :p

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Apr 23 / 11:38am

Bon appétit, roomie.

The photo above displays a master piece of international haute cuisine and is the result of my room mate returning threeish in the morning from a party and starting to cook. I discovered it when the decent smell of carbonized potatoes has helped me to get up. Fortunately I could still experience his experiment in its very habitat, the oven still being fully switched on. Apparently, so his excuse, he started the food making process and then just fell into sleep in his bed.

Well, there's nothing than a well prepared five hour backed potato morning dish, I guess.

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Apr 21 / 4:06pm

Das Auto in America

Last week I had the chance to watch one of the playoff games of the Red Wings vs. the Predators and there I found something quite interesting. Apparently Volkswagen started a new campaign called "Das Auto" [literally "the car"] where an old but obviously refurbished black Beetle acts as a sort of talk show host on TV. These spots actually show once more how entertaining stereotypes and clichés can be. Fortunately I was able to find the videos on youtube, but please see for yourself.

 

 

 

Das Auto and Heidi Klum

[youtube=]

 

 

Das Auto and the Hoff

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=rOrBl6yN-Wo]

 

 

Das Auto and Astronaut Rick Searfoss

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=f99NqyLfStw]

 

 

Das Auto and Shawn Fanning

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=CSjwLmepdtk]

 

 

Das Auto and Bob Knight

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=8Jcc5eobO-k]

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Oct 25 / 12:19pm

I changed my strategy

And I surrender to facebook. At least that's what I initially planned on doing this morning. First I really wanted to shut this blog down. And still I won't be writing that much. But then again: I kinda like my entries here. That's why I decided to change my strategy towards this particular medium. I will no longer bother myself with finally finishing a story to publish here. You cannot imagine how many issues I wanted to tackle and actually already started but couldn't for whatever reason finish. So now, I concentrate on photos! You might have already figured that images are pretty important for me on this site. So why not focus on them and forget about the long texts. It makes it easier for the both of us!

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Oct 17 / 4:56pm

Es lebe der Herbst

Eigentlich wollte ich ja schon viel früher hier etwas reinschreiben. Aber gleichsam wollte ich nach einem halben Jahr auch schon wieder aufhören. Es wäre nicht das erste Mal gewesen. Und das alles nicht, weil ich nichts mitzuteilen hätte. Im Gegenteil, ich hätte die werten Leser dieses Blogs (es sind ja nicht allzu viele) gerne daran teilhaben lassen, wie ich meinen Sommer verlebt habe. Aber dann war ich auch wieder zu faul zum Schreiben. Das Ehrenamt hat mir die letzten fünfundachtzig Tage auch reichlich zugesetzt, sodass ich mich nicht hatte langweilen müssen. Darum soll an dieser Stelle auch nur kurz erwähnt sein, dass ich den Sommer, nebst Zwischenprüfungen machen, damit verbracht habe, Vorurteile abzubauen. Im Besonderen gegen Italien. Mein kleiner Giro d'Italia brachte mich heuer von Neapel über Formia und Ventotene in die ewige Stadt und den Vatikan. Endlich bin ich fast geneigt zu sagen, denn ich hatte zuvor ja nur Venedigt und Trieste erkundtschaftet. Ein Mitbringsel von der Insel Ventotene habe ich auch mitgebracht:

Aber nun bin ich ja wieder zurück, aus Italien und dem Sommer, im herbstlichen Chemnitz. Das Semester hat wieder angefangen und ich habe meinen Alltag wieder. Das ist auch schön. Also werde ich vielleicht doch noch ein Wenig an dem Blog festhalten. Hauptsache ich werde langsam wieder inhaltlich und komme von der der Selbstbeweihräucher weg, die ich die letzten Einträge über betrieben habe. Die kreative Pause hat ein Ende. Das ist jetzt!

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Aug 20 / 3:31pm

Die Blumen werden nass

Achja. Es sind Ferien. Und dieses Mal habe ich sie mir sogar ein wenig verdient. Da ich noch in Chemnitz bin und die letzte Woche nichts anderes gemacht habe, außer einen bisschen zu lesen, meine Lieblingsdefaudehs zu entstauben und mal wieder anzuschauen, habe ich schon wieder das Gefühl irgendetwas sinnvolles zu machen. Also war ich gestern im Tierpark. Ja, wirklich! Ich habe es also endlich mal wieder zu etwas Kultur geschafft. Und bis vor einigen Monaten wußte ich ehrlich gesagt, noch nicht einmal, dass es in Chemnitz überhaupt einen gibt. Tat er doch bis zu der Anzeigenkampagne, die meine Aufmerksamkeit erregte, offensichtlich alles, um sich selbst zu verstecken. Nicht einmal in der Stadtmitte war er ausgeschildert, und ist es, glaube ich, immernoch nicht.

Der Tierpark ist zwar erwartungsgemäß recht klein, aber wirklich schön gemacht, und selbst an einem der wenigen sonnigen Sonntage dieses Sommers ließ es sich zwischen den Familien noch aushalten. Das beste allerdings war der Eintrittpreis von nur € 2,50 ermäßig; Da lacht das Studentenportemonnaie.

Wie sich heute herausstellen sollte, war das eine sehr gute Idee, gestern den Tierpark zu besuchen, denn schon heute sieht es, schaut man aus meinem Fenster, so aus:

[googlevideo=http://video.google.com/videoplay?docid=-2317346908176055592]

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Jun 20 / 11:44am

Der Geektisch

Zwei Wochen habe ich hier nichts mehr geschrieben, und nun, wo ich wieder anfange, kommt gleich so ein fades Thema. Aber so ist es eben nun einmal. Ich muss mich nämlich beschweren! Die Technische Universität Chemnitz hat ihren Mitarbeitern und Studierenden zwar allerei Möglichkeiten bereitgestellt, um kabellos ins Netz zu gelangen. An Steckdose lässt sie es hingegen mangeln. So muss ich jetzt also an diesem schrecklichen Tisch sitzen, der weitentfernt von der eigentlich Stuhl- und Tischgruppe im Neuen Hörsaalgebäude steht und so schon als Geek- oder Nerdtisch par excellence durchgehen kann. Und das nur, weil es nicht genügend Stromanschlüsse gibt. Denn in der Caféteria sind die Steckdosen seit jeher trocken. Aber die Arbeit ruft, und ich brauch's Internet dafür, also kann ich nur hoffen, dass mich hier keiner sieht.

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May 16 / 10:40am

Mythos Massenuni

Wie der PR Blogger berichtete, hat es eine aktualisierte Focus-Studie zur deutschen Blogosphäre gegeben. Wenig überraschend mache die Studie deutlich, dass deutsche Blogger jung und gebildet seien:

 

17 Prozent der Blogger sind demnach zwischen 14 und 19 Jahre alt, 28 Prozent zwischen 20 und 29 Jahre. Weitere 24 Prozent sind zwischen 30 und 39 Jahre alt. Ein Drittel der deutschen Blogger hat Abitur oder ist im Studium.

Ich mache da eben keine Ausnahme: bin zwischen 20 und 29 und Student! Als solcher hat man's aber nicht immer einfach. Eine wenig schmeichelhafte Erfahrung im Unialltag habe ich heute morgen machen dürfen. Sie lässt mich über das Phänomen der Massenuniversität nachdenken. Genauer über denjenigen Zustand an europäischen Hochschulen, der Angehörige der Lehr- und Lerneinrichtungen auf vielfältige Weise über ein ungünstiges Verhältnis zwischen Studierenden- und Dozentenanzahlen klagen lässt. (Vom Raumangebot zu sprechen, will ich erst gar nicht anfangen.)

In meinem mittwöchlichen, politikwissenschaftlichen Seminar ist mir heute nämlich die zweifelhafte Ehre zuteil geworden, von meinem Dozenten persönlich begrüßt zu werden: "Ach, Herr T.! Schön Sie mal wieder hier zu sehen. Ich dachte, wir hätten Sie verloren. Ich wollte schon eine Vermisstenanzeige aufgeben." Die Implikatur jedoch, dass ich ständig fehlen würde, ist schlichtweg falsch. Zugegebenermaßen fehlte ich wirklich in der letzten Veranstaltung, krankheitsbedingt. In der Woche davor entfiel das Seminar. Aber da gleich spillovermäßig eine Regelmäßigkeit ableiten zu wollen, ist meines Erachtens zu tollkühn. "Schließen Sie die Türen", bat er einen meiner Kommilitonen, "damit Sie uns nicht doch noch verlassen.", sagte er und sah mich verschmitzt an.

Da ich es nun bei weitem vermeide, in der Universität aufzufallen, und lieber den Schutz der Massen suche, ist es also sehr merkwürdig, festzustellen, dass ich in Chemnitz an keiner prototypischen Massenuni bin. In Zagreb oder Wien, wo ich vorher lernte, wäre das wohl nicht passiert. In den politischen Wissenschaften schon gar nicht. Dort würde nicht nachgefragt, dort regieren die Anwesenheitslisten. Dort ist man anonym, und so verlockend das auch klingen mag, im Studium hilft einem das nur bedingt. Zumindest im Grundstudium bin ich also froh, in Chemnitz an einer relativ kleinen Universität (knapp zehntausend Studierende) zu lernen. Dass ich die bessere Betreuung mit dem Preis von wenig Artenvielfalt wissenschaftlichen Angebots bezahle, ist mir indes bewusst, nehme ich aber für das Grundstudium in Kauf.

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May 15 / 11:11am

Alles Web 2.0 in Deutschland?

Jein. Habe gerade noch einen richtig guten Blogeintrag über die Entwicklung der deutschen Netzkultur gelesen. Kann ich jedem nur wärmstens empfehlen. Hier ist er: TechCrunch

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May 14 / 9:46pm

Statusanzeigen-Guerilla

Wenn heute ohnehin schon mein persönlicher Tag der Internetphilosophie ist, dann will ich auch gleich noch folgendes loswerden.

Freunde der virtuellen und synchronen Internetkommunikation, wozu gibt es diese Statusanzeigen in den Instant Messengern überhaupt, wenn ihr sie doch nie benutzt, weil ihr immer abwesend, nicht verfügbar oder unsichtbar seid? Das ergibt überhaupt keinen Sinn! Die Messenger schalten doch nach einiger Zeit von allein die Anzeige um, wenn ihr wirklich mal nicht am Rechner seid. (Zumindest könnt ihr das einstellen.) Das konnte schon ICQ vor acht Jahren. Damals haben sich die meisten Nutzer auch noch daran gehalten, und es hat funktioniert. Heute schaffen das nur noch ungefähr ein Viertel meiner Kontakte.

Hier mein Aufruf: Gebt euch und euren wahren Status zu erkennen. Wenn ihr nicht angesprochen werden wollt, geht offline oder schaltet in den "Nicht-Stören-Modus"!

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